
Vorneweggenommen; alle berichten über Obama. Fast alle. Und auch ich konnte es mir nicht verkneifen, das 20. Weekly Thema Obama zu widmen, fast hätte es eine verfrühte Sonderausgabe gegeben ;-). Aber die Schule hat mir die Zeit dafür genommen. Hier kommt nun doch das 20. Weekly Thema - als Thema Obamas hervorragender Sieg.
Es ist unglaublich, wie deutlich Obama gewonnen hat. Eine historische Wahl, der teuerste Wahlkampf, ein sehr grosser Wähleranteil und ein deutliches Ergebnis. Obama hat
in allen Bereichen abgeräumt, wie es nur geht.

Wie man an dieser Grafik von sf.tv gut sieht, hat Obama mehr als doppelt so viele Stimmen erhalten als McCain, benötigt hätte er 270 Stimmen.
Sicher auch Dank Obamas frischem Auftreten, seinen guten Reden und Argumenten konnte er viele Stimmen auf sich ziehen. Man sieht an dieser Grafik, wie die einzelnen Staaten
gewählt haben:

Blau eingefärbte Staaten haben für Obama gewählt, rote für McCain. Jeder Staat hat ihre Wahlmänner, die im Voraus sagen, für wen sie wählen werden. Das Volk stimmt dann
ab. Da in den USA das «The winner gets it all» - Prinzip gilt, erhält derjenige, der den höheren Wähleranteil alle Stimmen der Wahlmänner, nicht 40% für die Republikaner und
60% für die Demokraten - nein 100% für den Gewinner. Obama hatte vielleicht auch das Glück in solchen Staaten gewonnen zu haben, wo es viele Wahlmänner gab, aber er hat
sehr deutlich gewonnen. Am Schluss waren sogar 2 Staaten noch nicht ausgewertet, aber es war schon völlig klar, dass Obama gewinnen würde.
Was machte Obama denn so sympatisch im Volk?, fragt man sich vielleicht. Zum einen ist er einfach jünger als McCain. Er vertritt nicht nur die Meinungen der Älteren der USA, sondern auch die Meinung von jüngeren Leuten, setzt sich für Frieden ein und will vieles durch Diplomatie lösen. Damit wird sich auch die Beziehung zwischen der USA und UNO mit Sicherheit verbessern, denn mit dem Irak-Krieg schuf die Bushregierung eine grosse Angriffsfläche für Kritikpunkte und Uneinigkeiten. Obama will die Truppen im Irak - im Gegensatz zu den Republikanern und McCain - abziehen lassen und ein grosser Teil der Bevölkerung steht hinter diesem Entscheid.
Alles in Allem merkt man einfach, Obama will etwas verändern. Er will die USA auf einen anderen, besseren Weg bringen und mit seinen bisherigen Vorschlägen ist er vielen im Volk sehr sympatisch. Sein modernes Denken bringt vielleicht auch etwas Schwung in die USA. Denn er setzt moderne Mittel* ein und kommt so vor Allem an die jüngere Volksschicht. Dank seiner Webseite und viel Werbung brachte er die Aufmerksamkeit auch etwas mehr auf sich. Spenden sammelte er nicht (nur) bei den reichsten Leuten im Lande, sondern direkt beim Volk. Man konnte per SMS Geld spenden. Das sind zwar alles kleine Beträge, aber gerade darum begannen viele Leute etwas zu spenden. Mit dieser Strategie hat sich Obama die Kasse gut gefüllt und das Volk hat seinen Beitrag gemacht.
Ja, meine eigene Meinung spürt man schon im Text, denn sonst hätte ich ja wahrscheinlich nicht über Obama einen Bericht geschrieben. Ich denke, die USA hat einen wichtigen,
historischen - aber auch richtigen - Schritt getan. Jemand der solch innovative Ideen im Kopf hat, muss einfach besser sein für die USA - wobei mal unter uns gesagt;
viel schlimmer als die Bush-Regierung kann es gar nicht mehr werden...
Auf jeden Fall sieht die Zukunft der USA meiner Meinung nach viel besser aus, als vorher - das Land ist für viele sympatischer geworden. Obama hat einfach die Fähigkeit,
Leute, Kulturen, ja vielleicht sogar Länder miteinander zu verbinden, miteinander zu reden - die USA braucht einen solchen Mann.
Aber viel geredet und noch nichts wirklich getan - ich bin gespannt, ob Obama auch das hält, was er sagt. Denn wenn er das schafft, dann hat er mehr als nur einen Eintrag
in die Geschichtsbücher verdient.
... mit dem 20. Weekly Thema und dem ersten Teil der Serie neuen Aktuell. - nächste Woche gibts einen Beitrag einer anderen Serie ;-).
* moderne Mittel setzt Obama ein. Ein gutes Stichwort. Der Apfelblog bestätigt dies gleich nochmals, denn mit dem Blogeintrag «Obama wird mir immer sympatischer» macht er darauf aufmerksam, dass Obama auf moderne Technik setzt - auf Apples MacBook Air und aufs iPhone.
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