
Wer kennt es nicht? Man surft im Web und findet eine tolle Seite, hat aber momentan gerade keine Zeit, diese anzuschauen. Jedoch möchte man sich die Seite doch kurz vormerken und
später genauer anschauen.
Oder man ist mobil im Internet unterwegs und über Twitter hat jemand einen interessanten Link gepostet. Nun möchte man sich den nicht gerade sofort anschauen, aber gerne zu Hause.
Man könnte noch x-beliebige Situationen hinzudichten und man merkt, dass da etwas wie eine «zentrale Sammelstelle» cool wäre. Dabei geht es hier nicht einmal um Bookmarks, sondern
einfach simple darum, Seiten zu speichern, um sie später zu lesen.
Mit Instpaper ist es so einfach wie noch nie, sich Websiten kurz zu speichern. Man loggt sich mit einem beliebigen Usernamen auf instapaper.com ein (man kann später, wenn man will auch ein Passwort festlegen) und schon kann es losgehen. Eine Registration gibt es eigentlich nicht, man kann einfach einen Usernamen aussuchen und loslegen.
Als nächstes muss man ein kleines Bookmark anlegen. Dies ist denkbar einfach, denn man kann sich einfach den «Read Later»-Knopf, den man auf der rechten Seite findet in die Leiste des
Browsers ziehen. Man hat dann in der Leiste also einen kleinen Knopf, den man jederzeit,
wenn man gerade im Internet surft drücken kann. Dies führt einen kleinen JavaScript-Befehl aus und dabei wird die aktuelle Website beim eigenen Account von Instapaper gespeichert.
Man kann die Website nun also ohne Bedenken schliessen und wird sie dann bei Instapaper doch noch finden.
Auf der Website von Instapaper kann man sich dann alle gespeicherten Beiträge als Liste anschauen. Dabei gibt es noch einige Funktionen, die erwähnenswert sind. Viele Funktionen
sind eingebaut, aber manchmal sind sie etwas versteckt.
Ein aufgelisteter Link kann per Klick auf
in einer Form angeschaut werden, wo man nicht mehr vom Design «abgelenkt» wird. Man
sieht dann nur noch den Text und einige Bilder. Dies kann in manchen Fällen hilfreich sein, wenn man nicht anderswertig abgelenkt werden will. Dass es aber den Lesefluss verbessert,
ist meiner Meinung nach nicht in allen Fällen so. Desweiteren kann man Links archivieren, wenn man sie gelesen hat. Man kann auch einstellen, dass Links automatisch
ins Archiv verschoben werden, wenn man sie anklickt.
Eine weitere Funktion ist, dass man besonders guten Artikeln / Seiten einen «Stern» verpassen kann. Unter «Starred» werden diese Artikel dann aufgelistet. So findet man schnell
Artikel, die einem gefallen haben wieder.
Man kann seine Bookmarks übrigens auch in Ordnern organisieren. So kann man zum Beispiel eine kleine Sammlung an guten Artikeln über ein bestimmtes Thema in einen Ordner
werfen.
Ein weiterer Punkt, den man bestimmt erwähnen muss, ist dass man Instapaper natürlich auch auf dem iPhone und iPod touch benutzen kann. Es gibt dabei zwei Versionen: Eine kostenlose
Version und eine kostenpflichtige Pro-Version mit einigen zusätzlichen Funktionen. Ein Vergleich der beiden Anwendungen und eine Übersicht über die Funktionen findet man
auf der hauseigenen Homepage von Instapaper.
Mit dieser Anwendung kann vorgemerkte Artikel aufs iPhone herunterladen und Offline lesen. Die weiteren Funktionen sind von der Seite zu entnehmen.
Wer aber gar keine Offline-Funktion braucht, der kann selbstverständlich auch einfach die Instapaper-Seite aufrufen. Der «Read Later»-Link kann übrigens auch verwendet werden!
Dazu kann man diese Schritt-für-Schritt-Anleitung auf dem iPhone / iPod touch aufrufen.
Das Tool erleichtert mir wirklich das Surfen im Internet. Währenddem ich vorher immer eine recht grosse Anzhal Tabs offen hatte, speichere ich die entsprechenden Seiten nun
einfach kurz mit Instapaper und lese sie später.
Die Seite ist sehr simple und ressourcenschonend aufgebaut, es macht richtig Spass, das Tool zu benutzen. Und alles in allem ist nicht einmal eine langwierige
Registration nötig.
Hier nochmals alle benötigten Links zu Instapaper im Überblick:

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